Implantate

Moderne Zahnimplantate ersetzen einen oder mehrere fehlende Zähne. Sie sind in den letzten 25 Jahren zu einem festen Bestandteil moderner Zahnheilkunde geworden. Das Einbringen von Zahnimplantaten setzt viele Erfahrung und breites chirurgisches Erfahrungswissen voraus. Durch meine Assistenzzeit in der Kieferchirurgie und ein postgraduales Masterstudium sind Grundlagen für die Implantologie in unserer Praxis gelegt worden.

Die Spezialisierung zeigt sich im „Master auf Science Implantologie und orale Chirurgie“. Idealerweise erfolgt das Einbringen eines Implantates wenige Wochen bis Monate nach Entfernen eines eigenen Zahnes. Dann ist oft noch ausreichend Knochen verhandeln. Eine gute Ästhetik ist in diesen Fällen häufig gewährleistet.
Werden in Implantate erst Jahre oder Jahrzehnte nach Zahnverlust eingebracht, muss häufig vorher ein Knochenaufbau erfolgen. Das erfolgt in unserer Praxis oft mit Eigenknochen, der an anderer Stelle Ihres Mundes entnommen wird. Vielfach lässt man nach diesem Eingriff fünf Monate verstreichen, bevor ein Implantat gesetzt werden und einheilen kann. Anschließend wird anschließend eine ästhetische Krone aufgesetzt. Meistens ist dies im Seitenzahnbereich erforderlich, wenn hier ein wurzelgefüllter oder resezierter Zahn verloren gegangen ist. Fehlen mehrere Zähne, muss entschieden werden, ob „pro fehlendem Zahn“ Implantate gesetzt werden, oder ob durch „Auslassen“ eines Implantates eine Brücke auf zwei Implantaten angefertigt werden kann. Bei zahllosen Kiefern ergibt die Implantologie völlig neues Potential: Hier können bisher locker sitzende Unterkieferprothesen zum Beispiel auf vier neuen künstlichen Zahnwurzeln (Implantaten) so gelagert werden, dass sie fest sitzen und zur Reinigung entnommen werden. Im Oberkiefer bedecken klassische Vollprothesen den Gaumen und beeinträchtigen damit für das Sprechen von S-Lauten und den Geschmackssinn wichtige Zonen. Stellen Sie sich vor, dieser Bereich wäre wieder frei! Dann ist die Aussprache wieder so möglich wie früher. Zusätzlich ist die Geschmackswahrnehmung exakt so, wie in Ihrer Jugend. Eine spezielle Anordnung von Implantaten ermöglicht es, mit neuer, ganz schlanker abnehmbare Brücke die sensitiven Bereiche frei zu lassen oder bei so genannten Modellgussprothesen den querverbindenden (transversalen) Bügel zu sparen. Diese Maßnahmen erfordern häufig einen Knochenaufbau beziehungsweise das Einfügen von Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle (“Sinuslift“), so dass in diesem neuen geschaffenen Fundament die Implantatenden verankert werden können. Nach Einheilphase kommt die neue grazile abnehmbare Brücke Lösung auf die Implantate. Zwischendurch tragen Sie immer Ihre alte vorhandene Prothese, so dass sie zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne unsere Praxis verlassen. Bei Implantatversorgungen übernehmen gesetzliche Krankenkassen einen Anteil der erforderlichen Gesamtsumme Sämtliche Eingriffe lassen sich auch in wenigen Sitzungen zusammenfassen. Dazu bieten wir Vollnarkose direkt in unserer Praxis an.

 

 

…ein erheblicher Aufwand, um in einem zahnlosen Kiefer Fundament für genügend Implantate zu schaffen. Lohnendes Ergebnis: eine fest sitzende, perfekt zu reinigende abnehmbare Brücke – für vollen Geschmack gaumenfrei!

 

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